Häufige Fragen

Nein, das ist kein Schimmel, sondern Salz. Genauer gesagt handelt es sich um sogenannte Alginate, natürliche Salzablagerungen, die beim schonenden Trocknungsprozess der Algen entstehen. Diese feinen, manchmal weißen oder leicht kristallinen Rückstände sind vollkommen unbedenklich und ein typisches Qualitätsmerkmal von Meeresalgen, die ohne zusätzliche Behandlung oder künstliche Zusätze verarbeitet wurden.

Während des Trocknens kristallisieren die in der Alge enthaltenen Mineralstoffe – vor allem Natrium und Kalzium – an der Oberfläche. Dadurch kann es so aussehen, als befände sich eine Art Belag auf der Alge. Sobald du die Algen ins Wasser legst oder beim Kochen verwendest, lösen sich diese Alginate vollständig auf und verschwinden spurlos.

Sie beeinflussen weder Geschmack noch Qualität der Alge. Im Gegenteil: Sie zeigen, dass das Produkt naturbelassen ist und seine wertvollen Inhaltsstoffe bewahrt wurden. Du kannst die Algen daher bedenkenlos verwenden.

Ja. Zusätzlich zur gültigen Bio-Zertifizierung lassen wir unsere Algen regelmäßig und streng kontrollieren. Alle vier Jahre werden sämtliche Algenprodukte von einem unabhängigen, spezialisierten Institut umfassend auf Schwermetalle und andere potenzielle Rückstände untersucht. Diese Prüfungen geben uns die Sicherheit, dass unsere Produkte den höchsten Qualitäts- und Reinheitsstandards entsprechen und unbedenklich verzehrt werden können.

Unsere Nori-Algen unterziehen wir sogar jedes Jahr einer gesonderten Analyse. Der Grund dafür ist, dass Nori von Natur aus dazu neigt, bestimmte Schwermetalle stärker aus dem Meerwasser aufzunehmen als andere Algentypen. Durch die jährliche Untersuchung stellen wir sicher, dass die Werte stets weit unter den gesetzlich erlaubten Grenzbereichen liegen und wir unseren Kundinnen und Kunden ein besonders sicheres Produkt anbieten können.

Diese regelmäßigen Kontrollen sind ein wichtiger Teil unseres Qualitätsversprechens und unserer Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt.

Achtung, diese Antwort wird etwas länger, denn das Thema ist komplex. Der aktuelle Forschungsstand sagt dazu folgendes: Makroalgen nehmen weder Nahrungspartikel auf, noch filtern sie Meerwasser (so wie es Tiere tun, die sich durch Filtrieren von Wasser ernähren). Wenn Mikroplastik vorhanden ist, dann auf der Oberfläche der Meeresalgen und nicht in ihrem Inneren. (Studie von Shaw Institute in Blue Hill, Maine and the College of the Atlantic)*
Darüber hinaus haben einige weitere Laboruntersuchungen zu Makroalgen belegt, dass Mikrokunststoffe in stark kontaminierten Umgebungen durch Niederschläge auf der Algenoberfläche abgelagert werden können. Aber: Mikrokunststoffe auf molekularer Ebene interagieren weder mit den Algen noch bilden sie Komplexe miteinander.
Bezogen auf die bisher vorliegenden Studienergebnisse über die Wechselwirkung von Mikrokunststoffen in makroskopischen Meeresalgen können wir also sagen, dass Algen kein signifikantes Risiko darstellen. Die Algen werden vor dem Verkauf gereinigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Algen ein Übertragungsrisiko für den Menschen darstellen, ist also fast nicht vorhanden. Bis jetzt werden marine Nahrungsalgen in keinem Vortrag oder offiziellen Dokument über Mikroplastik als Transmissionsvektoren erwähnt oder benannt.

Wir waschen unsere Algen mehrfach und sehr gründlich mit frischem Meerwasser unter kontrolliertem Druck. Dieses Verfahren sorgt dafür, dass kleine Krebstiere oder andere Meerestiere, die sich natürlicherweise an der Pflanze anheften könnten, in der Regel vollständig entfernt werden. Zusätzlich wird jede Charge sorgfältig sortiert und visuell geprüft, um mögliche Rückstände bereits vor dem Trocknungs- und Verpackungsprozess auszuschließen.

Da unsere Algen jedoch direkt in ihrer natürlichen Umgebung geerntet werden – also dort, wo sie in reinem, lebendigem Meerwasser wachsen – können wir trotz aller Sorgfalt nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen, dass sich vereinzelt minimale Spuren von Meerestieren finden lassen. Solche Funde sind äußerst selten und stellen keine Beeinträchtigung der Qualität oder Sicherheit des Produkts dar. Unsere umfassenden Reinigungs- und Kontrollprozesse gewährleisten dennoch ein sehr hohes Maß an Reinheit und bieten Ihnen bestmögliche Sicherheit beim Genuss unserer Meeresalgen.

Ein typisches „Anfängerprodukt“ sind unsere Algen für Salat, weil sie besonders unkompliziert in der Anwendung sind. Du kannst sie leicht dosieren, direkt über deine Speisen streuen oder in Dressings und Marinaden einarbeiten. Gleichzeitig profitierst du von den Vorteilen dreier verschiedener Algensorten, die sich geschmacklich ergänzen und dir einen vielseitigen Einstieg in die Welt der Meeresalgen bieten.

Natürlich kannst du dich auch ganz in Ruhe durch unser gesamtes Sortiment klicken. Jede Algensorte hat ihren eigenen Charakter – von mild und nussig bis hin zu kräftig-würzig. Auf den jeweiligen Produktseiten findest du ausführliche Beschreibungen zu Geschmack, Herkunft, Verarbeitung und typischen Einsatzmöglichkeiten.

Wenn du dir unsicher bist, welche Alge am besten zu deinem Kochstil passt, lohnt sich außerdem ein Blick in unsere Rezeptideen. Sie zeigen dir Schritt für Schritt, in welchen Gerichten bestimmte Algen besonders gut zur Geltung kommen und wie du sie kreativ in deine tägliche Küche integrieren kannst.

Die empfohlene tägliche Jodzufuhr für Erwachsene liegt in Deutschland bei rund 150 µg (0,15 mg). Immer wieder wird jedoch kontrovers diskutiert, ob viele Menschen zu wenig Jod aufnehmen oder ob ein Zuviel riskant sein kann. Deshalb ist es wichtig, die eigene Ernährung im Blick zu behalten und individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen. Den genauen Jodgehalt unserer Produkte findest du stets transparent auf der Rückseite unserer Etiketten. Als allgemeine Portionsempfehlung nutzen wir 5 g getrocknete Algen pro Person und Tag – das entspricht etwa einem Teelöffel.

Gut zu wissen: Jod ist wasserlöslich und bis etwa 110 °C hitzestabil. Durch Einweichen oder kurzes Erhitzen lässt sich der Jodgehalt daher bei Bedarf deutlich reduzieren. So kannst du selbst bestimmen, welche Menge am besten zu deiner Ernährungsweise passt.

Insbesondere Rotalgen enthalten sehr große Mengen an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Eicosapentaensäure (EPA 20:5) der Omega-3-Serie sowie Arachidonsäure (20:4), einer wichtigen Omega-6-Fettsäure. Diese Nährstoffe sind essenziell für zahlreiche Körperfunktionen, unter anderem für Herz-Kreislauf-Gesundheit, Gehirnfunktion und die Regulation von Entzündungsprozessen. Sowohl Braun- als auch Rotalgen dienen daher als wertvolle natürliche Quellen für Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die in einer ausgewogenen Ernährung eine wichtige Rolle spielen.

Seetang wie Kombu (Kelp) und Wakame wiederum enthält in besonderem Maße seltene mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFAs), darunter den Fettsäurentyp 18:4 Omega-3, der in anderen Organismen kaum vorkommt. Studien deuten darauf hin, dass diese speziellen Fettsäuren das menschliche Immunsystem unterstützen und zur allgemeinen Vitalität beitragen können. Durch den regelmäßigen Verzehr hochwertiger Algenprodukte kann somit eine zusätzliche Versorgung mit wertvollen Fettsäuren gewährleistet werden – auf natürliche, pflanzliche und nachhaltige Weise.

Histamin kommt in Algen grundsätzlich nicht in großen Mengen vor. Wie bei allen Lebensmitteln kann sich jedoch eine gewisse Menge bilden – insbesondere dann, wenn Algen fermentiert oder über längere Zeit gelagert werden. Im Vergleich zu vielen anderen Lebensmitteln gelten Algen jedoch als eher histaminarm. Für Menschen mit Histaminintoleranz kann das hilfreich sein, da dadurch das Risiko einer Reaktion in der Regel geringer ist. Interessanterweise zeigen mehrere wissenschaftliche Untersuchungen, dass bestimmte Braunalgenarten sogar hemmend auf Histamin wirken können. Dies wird darauf zurückgeführt, dass einige ihrer natürlichen Inhaltsstoffe antientzündliche Eigenschaften besitzen und Enzyme beeinflussen, die an der Ausschüttung oder Wirkung von Histamin beteiligt sind. Dennoch reagiert jeder Körper individuell. Wer besonders empfindlich ist, sollte neue Produkte immer vorsichtig ausprobieren oder kleine Mengen testen. Grundsätzlich lassen sich Algen jedoch gut in eine histaminarme Ernährung integrieren und bieten zusätzlich wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe.

Um eine sogenannte isotonische Lösung zu erhalten, mische das Meerwasser im Verhältnis 1:3 mit einem stillen Wasser Deiner Wahl. Auf diese Weise entsteht eine milde, gut verträgliche Mischung, die den natürlichen Mineralstoffgehalt des Meerwassers in einer für den Körper angenehmen Konzentration bereitstellt. Die täglich empfohlene Trinkmenge liegt bei etwa 250 ml der Meeres-/Süßwassermischung. Diese Menge eignet sich ideal, um den Organismus gleichmäßig mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen zu versorgen, ohne ihn zu überlasten.

Unser Meerwasser enthält eine Vielzahl natürlicher Mikronährstoffe wie Magnesium, Kalzium, Kalium und weitere essentielle Spurenelemente, die in ihrem ursprünglichen, ionischen Zustand vorliegen. Zu den enthaltenen Spurenelementen und Mineralien haben wir detaillierte eigene Laboranalysen erstellt. Nachfolgend findest Du die Ergebnisse zu den wichtigsten Werten:

Parameter Ergebnis/Einheiten

  • GESAMT-PHOSPHOR 1 mg/l
  • NATRIUM 8.900 ±890 mg/l
  • KALIUM 507 ±51 mg/l
  • CHLORIDE 21.400 ±3.210 mg/l
  • JOD 72 ±7,2 μg/l
  • BOR <1 μg/l
  • SILIZIUM <0,010 mg/l
  • BIKARBONATE 127 ±15 mg/l
  • KUPFER <0,010 ±0,001 mg/l
  • CHROM 5 μg/l
  • MANGAN 5,350 ±0,535 μg/l
  • ZINK <40,00 ±4 μg/l
  • SCHWEFEL 989 ±99 mg/l
  • SELEN <4 μg/l
  • MAGNESIUM 905.000 μg/l
  • EISEN <0,002 ±0,0 mg/l
  • CALCIUM 447 ±45 mg/l
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