Wenn Du ein Meerwasseraquarium hast, willst Du vor allem eines:
gesunde Fische, leuchtende Farben und möglichst wenig Stress im Becken.
Ein oft unterschätzter Schlüssel dafür ist das richtige Futter.
Und genau hier kommen Meeresalgen ins Spiel.
Denn für viele Meerwasserfische sind Algen kein Extra, sondern ein Grundnahrungsmittel.
Noch besser: Die Algen von Algamar, eigentlich für Menschen gedacht, sind ein echter Geheimtipp für Aquarianer.
Warum das so ist und wie Du sie richtig einsetzt, erfährst Du hier.
Warum Algen für Meerwasserfische so wichtig sind
In der Natur verbringen viele Rifffische ihren ganzen Tag damit, Algen von Steinen und Korallen zu zupfen.
Das gilt besonders für:
- Doktorfische
- Zebrasoma flavescens
- Kaninchenfische
- Seeigel
- Seehasen
Diese Tiere brauchen pflanzliche Nahrung, um gesund zu bleiben.
Ohne genug Algen werden sie schnell anfällig für Krankheiten oder verlieren an Farbe.
Algen liefern Deinem Fisch:
- wichtige Mineralstoffe
- Vitamine
- Spurenelemente
- Ballaststoffe
- natürliche Energie
Kurz gesagt:
Algen machen Deine Fische fitter, robuster und oft auch deutlich ruhiger.
Algamar – Algen für Menschen, perfekt für Fische
Unsere Meeresalgen stammen aus nachhaltiger Ernte und sind eigentlich für den menschlichen Verzehr gedacht. Das bedeutet: höchste Qualität, keine Zusätze, keine Chemie.
Genau das macht sie auch für Dein Aquarium so spannend.
Denn diese Algen sind:
- naturbelassen
- ungesalzen
- frei von Schadstoffen
- schonend getrocknet
- extrem nährstoffreich
Viele Aquarianer berichten, dass ihre Fische diese Algen lieber fressen als klassisches Industriefutter.
Und ganz ehrlich:
Was für uns gesund ist, kann für Fische kaum schlecht sein.
Besonders gut für diese Beckenbewohner
Einige Arten profitieren besonders stark von Algenfutter:
Hawaii-Doktorfisch
Sehr empfindlich bei falscher Ernährung. Hochwertige Algen helfen, Stress und Krankheiten zu vermeiden.
Zebrasoma flavescens
Ein echter Algenliebhaber. Frisst sie nicht nur gern, sondern braucht sie auch täglich.
Rotmeer-Doktorfische
Werden mit Algen deutlich aktiver und farbintensiver.
Seeigel & Seehasen
Für sie sind Algen schlicht natürliche Nahrung – besser geht es kaum.
Krebse & Schnecken
Viele Arten nehmen Algen sehr gut an, vor allem in Blattform.
Welche Algamar-Algen sind besonders beliebt?
Nicht jede Alge ist gleich. Einige Sorten kommen bei Fischen besonders gut an:
Nori
Der absolute Klassiker. Weich, gut verdaulich und fast immer ein Hit.
Dulse
Rötliche Alge mit intensivem Geschmack. Sehr beliebt bei Doktorfischen.
Wakame
Etwas fester, aber perfekt als Abwechslung.
Kombu & Meeresspaghetti
Nährstoffreich, aber grober. Eher für größere Fische oder Wirbellose geeignet.
Meersalat
Sehr fein. Gut für kleine oder junge Fische, aber nicht jedermanns Favorit.
Praxiserfahrung aus dem Aquarium
Ein Aquarianer, der Algamar-Algen schon lange füttert, berichtet:
„Nachdem ich jetzt schon eine ganze Zeit die Algen von Algamar verfüttere, kann ich auch die Favoriten nennen. Auf den ersten beiden Plätzen stehen Nori und Dulse.
Auf Platz drei kommt Wakame. Kombu und Meeresspaghetti werden auch gefressen, sind aber für meine Hawaiidocs und Rotmeerdocs recht grob. Meersalat ist sehr fein, steht bei mir aber nicht ganz oben. Ich sehe ihn eher für sehr junge Doktorfische. Für ängstliche oder neue Fische sind Flocken toll.
Die können gejagt werden, ohne dass man direkt ans Algenblatt muss. Für Bodenbewohner wie Krebse, Seehasen oder Seeigel ist Blattform besser geeignet.“
Das zeigt:
Abwechslung lohnt sich – und jedes Becken reagiert ein bisschen anders.
Algen richtig lagern – kleiner Aufwand, großer Effekt
Ein wichtiger Punkt wird oft vergessen: Algen ziehen Feuchtigkeit – genau wie Salz.
Der gleiche Aquarianer sagt dazu:
„Für alle Algenfutterarten gilt: gut verschließen!
Am besten nur kleine Mengen öffnen und den Rest luftdicht lagern.
Auch trockene Algen verderben schneller als man denkt.“
Unser Tipp für Dich:
- luftdichte Dosen
- trocken & dunkel lagern
- lieber kleinere Packungen kaufen
- nie offen liegen lassen
So bleiben die Algen lange frisch und nährstoffreich.
Algen einweichen – warum das richtig Sinn macht
Noch ein echter Praxis-Hack:
„Ich weiche die Algenblätter 5 bis 15 Minuten in Osmosewasser ein.“
Das bringt mehrere Vorteile:
- Die Algen werden weicher und natürlicher
- Sie schmecken den Fischen besser
- Überschüssiges Jod wird teilweise ausgewaschen
- Die Algen sinken besser ab
- Sie verschwinden nicht im Ablaufschacht
Gerade bei empfindlichen Becken kann das Einweichen ein echter Gamechanger sein.
Wie oft solltest Du Algen füttern?
Für Algenfresser gilt:
- lieber täglich kleine Mengen statt selten große Portionen
- am besten kombiniert mit Frost- oder Granulatfutter
Ein Futterclip im Becken ist ideal.
So können Deine Fische ganz entspannt zupfen – wie im Riff.
Natürliche Algen vs. Industriefutter
Hier ein kurzer Vergleich:
Natürliche Algen:
- keine Zusätze
- artgerecht
- hohe Akzeptanz
- natürliches Nährstoffprofil
Industriefutter:
- oft stark verarbeitet
- mit Zusatzstoffen
- Akzeptanz schwankt
- weniger natürlich
Beides kann sinnvoll sein – aber Algen sollten immer ein fester Bestandteil sein.
Fazit: Warum Du Algamar-Algen unbedingt ausprobieren solltest
Meeresalgen sind kein Luxus, sondern eine der natürlichsten Formen der Fischfütterung im Meerwasseraquarium.
Die Algen von Algamar bringen Dir:
- höchste Qualität
- natürliche Inhaltsstoffe
- starke Akzeptanz
- mehr Vitalität im Becken
- weniger Stress für Deine Fische
Wenn Du Deine Meerwasserfische wirklich artgerecht füttern willst, kommst Du an hochwertigen Algen kaum vorbei.
Dein nächster Schritt
Probier es aus!
Teste Algamar-Algen in Deinem Becken und beobachte, wie Deine Fische reagieren.
Deine Tiere werden es Dir zeigen – mit mehr Aktivität, besseren Farben und sichtbar mehr Wohlbefinden.