Mehr als Sushi Blät­ter: Nori Blät­ter als Mine­ral­stoff-Boost

Wer sich für eine vege­ta­ri­sche oder vega­ne Ernäh­rung ent­schei­det, stößt im Freun­des- und Fami­li­en­kreis oft auf Kri­tik. Eine Fra­ge taucht beson­ders oft auf und bringt den ange­hen­den Vege­ta­ri­er in Erklä­rungs­not: Wie stellt man eine aus­rei­chen­de Ver­sor­gung mit Vit­amin B12 sicher?

Kommt man um die Zusatz­prä­pa­ra­te aus der Apo­the­ke her­um?

Wer sich infor­miert, lan­det schnell beim The­ma Algen. Und obwohl Algen auf ganz ver­schie­de­ne Arten in der Ernäh­rung ver­wen­det wer­den, steht hier nach wie vor das japa­ni­sche Sushi im Vor­der­grund. Optisch sind die Algen­blät­ter, die der Japa­ner für die Umman­te­lung des Sushis ver­wen­det, vie­len bekannt.  Dass es sich bei der dafür ver­wen­de­ten Alge um die Nori­al­ge han­delt, wis­sen aber nur die wenigs­ten. Da Fisch für Vega­ner und Vege­ta­ri­er tabu ist, hält die Mee­res­pflan­ze für uns alle über­ra­schen­de Eigen­schaf­ten und Ver­wen­dungs­zwe­cke bereit.

Schon gespannt? Wir tas­ten uns mal an die Erfolgs­ge­schich­te des köst­li­chen See­tangs her­an.

Sushi: Vom fer­men­tier­ten Fisch aus Chi­na zum Trend­essen der west­li­chen Welt

Wie vie­le kuli­na­ri­sche und lecke­re High­lights, stammt auch die Kon­ser­vie­rungs­me­tho­de, die Fisch bis zu einem Jahr halt­bar macht, aus dem alten Chi­na. Sushi, an den Ufern des Flus­ses Mekong gebo­ren, wur­de schließ­lich auch in Japan zube­rei­tet und ent­wi­ckel­te sich dort zur Spe­zia­li­tät Fun­a­zu­shi. Ent­ge­gen frü­he­ren Metho­den, bei denen die Reis-Umman­te­lung nur zur Fer­men­tie­rung des Fisches ver­wen­det wur­de, mach­te die ver­kürz­te Lage­rung bei der japa­ni­schen Zube­rei­tung den Ver­zehr der Fisch-Reis-Kom­bi­na­ti­on mög­lich. Die Ver­wen­dung fri­sche­ren Fisches und der Ein­satz von Reis­essig mach­te den Reiss­nack schnell bekannt. Bis zum 20. Jahr­hun­dert wur­de die Fisch-Krea­ti­on zu vie­len wei­te­ren Sushi-Rezep­ten wei­ter­ent­wi­ckelt, wie z.B. dem Nori-Maki-Sushi mit Algen und dem Nigi­ri-Sushi.

Nori Blät­ter hal­ten sie zusam­men: Sushi in Ame­ri­ka und Euro­pa

Das japa­ni­sche Luxus­es­sen des 20. Jahr­hun­derts wur­de schließ­lich ab 1966 in der ers­ten Sushi-Bar außer­halb Japans, in Los Ange­les, ser­viert. Dort ent­stand auch die popu­lä­re Cali­for­nia Roll: Eine aus tra­di­tio­nel­len Sushi-Zuta­ten und Mee­resal­gen geroll­te Maki-Form. Auch wir Euro­pä­er sind schließ­lich unse­ren ame­ri­ka­ni­schen Vor­bil­dern gefolgt und ent­deck­ten den Genuss von Menüs aus Miso­sup­pe und Maki-Sushi für uns. Wäh­rend für die Maki-Rolls Nori Blät­ter ver­wen­det wer­den, sind Waka­me, grü­ne Mee­resal­gen, eine wich­ti­ge Zutat der Miso­sup­pe. Wei­te­re For­men der Mee­resal­ge sind Hiji­ki, Kom­bu und Dul­se, die in Sup­pen und Sala­ten ein herr­li­ches Mee­res­aro­ma ver­brei­ten.

DIY-Rezep­te: Sushi rol­len leicht gemacht

Wenn ihr Lust bekom­men habt, euch selbst ein­mal an der Sushi-Zube­rei­tung zu ver­su­chen,  braucht ihr dafür nur eini­ge weni­ge, aber wich­ti­ge Zuta­ten. Unent­behr­lich ist Reis mit guten Kle­be­ei­gen­schaf­ten, Avo­ca­do, Gur­ke oder Fisch für die Fül­lung und Nori Blät­ter für die Umman­te­lung. Außer­dem nütz­lich zum Sushi rol­len  ist eine Bam­bus­mat­te. Auf fol­gen­den Sei­ten fin­det ihr Anlei­tun­gen und Rezep­te für selbst­ge­mach­tes Sushi:

Kos­ten­lo­ser Sushi-Video-Kurs: http://www.sushiselbstmachen.de/

Sushi selbst rol­len und wei­te­re nütz­li­che Anlei­tun­gen für DIY-Sushi: http://www.sushikurs.eu/sushi-zubereitung/

Sushi selbst machen: http://sushi-tsu.de/zubereitung.html

Nori Blät­ter als mine­ral­stoff­rei­cher Snack in Tema­ki

Neben der Zube­rei­tung von Sushi,werden die Nori Blät­ter auch für die Her­stel­lung von Tema­ki ver­wen­det. Tema­ki ist eine Art hand­ge­roll­tes Sushi, das wie die klas­si­sche Rezep­tur fri­schen Fisch, Reis und Gemü­se wie Avo­ca­do, Gur­ke oder Möh­re beinhal­tet. Snack­ge­recht ver­packt wer­den die­se Zuta­ten mit Hil­fe von Nori Blät­tern zu klei­nen Tüt­chen gerollt.

Gesund und nähr­stoff­reich: Super­food Nori

Wie ein­gangs erwähnt, sind Nori Blät­ter eine Quel­le wert­vol­ler Mine­ra­li­en und Vit­ami­ne – das gilt nicht nur für Vege­ta­ri­er und Vega­ner, son­dern natür­lich auch für alle ande­ren. Das Algen­ge­wächs punk­tet mit den Vit­ami­nen B1, B2, Nia­cin, C und B12. Dane­ben ver­sorgt es den Kör­per mit Kal­zi­um, Eisen, Fol­säu­re, Phos­phor, Magne­si­um und Ami­no­säu­ren. Außer­dem sind die Spu­ren­ele­men­te Zink, Selen, Sili­zi­um, Man­gan, Kup­fer und viel Jod in den Blätt­chen der Rot- und Grün­al­gen ent­hal­ten. Im Gegen­satz zu ande­ren Algenar­ten sind die ent­hal­te­nen Jod­men­gen bei gemä­ßig­tem Kon­sum voll­kom­men unbe­denk­lich!

Nori Flo­cken kön­nen noch viel mehr!

Neben der Ver­wen­dung für die Zube­rei­tung der typi­schen japa­ni­schen Fisch­spei­sen Sushi und Tema­ki die­nen die Nori Algen in Flo­cken­form auch dem kalo­ri­en­ar­men Wür­zen von asia­ti­schen Sala­ten, Sup­pen, Pas­ta- und Reis­ge­rich­ten. Dabei sind bei der Ver­wen­dung alle kuli­na­ri­schen Frei­hei­ten gewährt: die Nori Flo­cken kön­nen nach einem kur­zen Ein­weich­vor­gang roh geges­sen, gedüns­tet, getoas­tet, gebra­ten oder gekocht wer­den.

Vega­ner, die das eine oder ande­re Gericht mit etwas Mee­res­bri­se auf­pep­pen wol­len, fin­den in unse­ren Algen die pas­sen­de Geheim­zu­tat.

Wer nun Lust hat, die klei­nen Alles­kön­ner mal zu pro­bie­ren, fin­det in unse­rem Alga­mar Algen-Shop zahl­rei­che Pro­duk­te, um die Algen­kü­che ein­mal aus­zu­pro­bie­ren und aus­gie­big zu tes­ten.

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